Pressemitteilung aus dem Institut Bildung und Innovationen | 20.10.18

Verblüffend einfache Lösung zum Bildungsnotstand Lehrermangel – Aufruf an außerschulische Potentiale mit Bürgerbeteiligung – Hans-Georg Torkel, ehemaliger Schulleiter am Berufskolleg und Leiter des Institut Bildung und Innovationen, will für 3 bis 5 Jahre, bis wieder genug Lehrer(innen) vorhanden sind, in ganz Deutschland mit Bürgerbeteiligung einen Push für ein innovatives Bildungsmodell auslösen. Am 02.November 2018 (Vortrag 11.30 Uhr) wird der Erfinder und Vizepräsident im europäischen Erfinderverband Hans-Georg Torkel für die soziale Innovation „Problemlösung Bildungsnotstand Lehrermangel“ auf der internationalen Erfindermesse in Halle 3c, B27 in Nürnberg werben. Er wird aufzeigen, wie durch Verknüpfung von Bildung und Innovationen allgemein Wertschätzung für engagierte Menschen entsteht und stellt sogenannte regionale Bildungsprototypen aus ganz Deutschland vor.

Um seine Idee für das Ruhrgebiet zu pushen, schlägt Torkel die erneute Nutzung des erfolgreichen Formates „europäische Kulturhauptstadt 2010“ vor, einschließlich A40 Stillleben, wobei „Erfahrungen aus dem Bergbau zur Gestaltung der Zukunft (Wo stehen wir heute und wo wollen wir hin?)“ genutzt werden. Torkel sagt: „Mit der Auslagerung von Unruhe stiftenden Themen aus Schule, ist bei gleicher Lehrerzahl innerschulisch weniger zu unterrichten. Der große Lehrermangel wäre schlagartig beseitigt“. Der Bildungsfachmann Torkel sagt: „Jede Schule braucht außerschulisch (in Freiheit) eine Kreativwerkstatt in der gemeinsam mit Schülern Neues entwickelt und eingeübt werden kann. Die Kreativwerkstatt ist auch Ort empirischer Forschung für Lehrer(innen)“.

„Schule braucht Ruhe und Muße zum Lernen“, erklärt Torkel. Er schlägt vor, einen Unterrichtstag mit 6 Unterrichtsstunden aus bestimmten Schulklassen herauszunehmen und die Schüler individuell fördernd, zukunftsorientiert außerschulisch zu unterrichten. Die Finanzierung könnte aus dem Lehrerhaushalt und anderen bereits vorhandenen Fördertöpfen realisiert werden. Geeignete Themenbereiche, die aus dem Schullehrplan umgeschichtet werden könnten, sind Teile der Mangelfächer MINT und der Themenbereich Übergang Schule-Beruf/Studium. „Die Kombination von Bildung und Innovationen in zukunftweisenden Projekten mit Handlungsorientierung aus dem Innovationsbereich ermöglicht eine bessere individuelle Förderung und Motivation zum Lernen. Brachliegende Potentiale werden aktiviert und alternative Möglichkeiten des Lernens können ausprobiert und eingeübt werden“, sagt Torkel.

Der ganze Text: PM_Notstand_Lehrermangel_V2.

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