Zu Gast im Altstadtsalon: Petra Beckers

Petra Beckers: Institutsleiterin – Kämpferin – Architekturbegeisterte

„Ich will mit meiner Arbeit etwas Gutes für das Lebensumfeld der Menschen bewirken“, fasst Petra Beckers den Sinn ihrer Arbeit zusammen. Seit 1992 leitet die studierte Kunsthistorikerin das Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege der Stadt Essen. Sie nennt sich selbst „kämpferisch und durchsetzungswillig“, bekommt das auch oft bescheinigt von den Menschen, mit denen ihr Institut zu tun hat.

In der nördlichen Innenstadt finden sich nicht viele Baudenkmäler, vor allem nicht in Form von Wohnsiedlungen. Stattdessen ist die ehemalige Altstadt haufig Fundort archäologischer Schätze. Was Petra Beckers jedoch hier fasziniert, ist der reiche Schatz an Nachkriegsarchitektur in der Essener Innenstadt.

„Was bleibt, ist nicht WAS Du gemacht hast, sondern WIE Du es gemacht hast“, ist das Motto, mit dem sie ihrer Pensionierung in 2019 entgegensieht.

Übrigens: Reinhard Wiesemann bekam seinerzeit den entscheidenden Tipp für das Gebäude des heutigen Unperfekthauses von Petra Beckers!

Der Salon beginnt mit einem Weinauschank und lockeren Gesprächen um 19.15; das eigentliche Salongespräch unter Moderation von Maja Niedernolte und Wolfgang Nötzold beginnt um 20 Uhr und geht ohne Pause bis 21.30. Ein fester Eintritt wird nicht genommen, die Veranstalter bitten um einem freiwilligen Beitrag zu den Kosten für Organisation, Werbung usw.

Ort ist die WieberbrauchBAR, das „Stadtwohnzimmer“ in der I. Weberstraße 15 (Ecke Mechtildisstraße).

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